Auf ein Wort: Katrin Schwanke zum Weltackerprojekt

Die Initiatoren

Kat­rin Schwan­ke,
Pro­jekt­lei­tung SDGs go local (Blue­pin­gu e.V.)

Die Pla­nung und Umset­zung eines Welt­ackers in Nürn­berg, an der wir in Koope­ra­ti­on mit der Stadt und wei­te­ren Akteur*innen arbei­ten, liegt uns sehr am Her­zen. Das Pro­jekt Welt­acker macht vor, wie die Stadt der Gegen­wart aus­se­hen kann. Eine Stadt, die grün und bunt ist, ech­ten Raum für Begeg­nung schafft und sehr beson­de­re Ange­bo­te in den Berei­chen Kul­tur und Bil­dung ermöglicht.

So las­sen sich nicht nur alle 17 nach­hal­ti­gen Ent­wick­lungs­zie­le (SDGs = Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals) durch den Welt­acker erfahr­bar machen. Das Pro­jekt Welt­acker zeigt zudem exem­pla­risch auf, wie eine gerech­te Ver­tei­lung der welt­weit ver­füg­ba­ren Acker­flä­che aus­sieht, wenn die Bedürf­nis­se aller Men­schen auf der Erde berück­sich­tigt wür­den. Hier steht das The­ma der sozia­len und glo­ba­len Gerech­tig­keit im Mit­tel­punkt, was uns von SDGs go local und Blue­pin­gu ein wich­ti­ges Anlie­gen ist.

Vor dem Hin­ter­grund der pla­ne­ta­ren Gren­zen, mit Rück­sicht auf die Men­schen­rech­te und die Men­schen­wür­de, sowie für einen wert­schät­zen­den Umgang mit unse­ren wert­vol­len und end­li­chen Res­sour­cen, wol­len wir mit dem Welt­acker nicht nur sym­bo­lisch einen gro­ßen Schritt in die Stadt der Gegen­wart setzen. 

Wir müs­sen jetzt Ver­än­de­rungs­pro­zes­se gestal­ten und Räu­me ent­ste­hen las­sen,
die einen Kon­tra­punkt set­zen
zu einer nicht zukunfts­fä­hi­gen und über­hol­ten Wirtschaftsweise.

Ganz im Sin­ne von SDGs go local arbei­ten für unse­ren Welt­acker in Nürn­berg Zivil­ge­sell­schaft, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Poli­tik und Kul­tur gemein­sam an einer Umset­zung der öko­lo­gi­schen, öko­no­mi­schen, sozia­len und kul­tu­rel­len Nach­hal­tig­keit. Eine nach­hal­ti­ge, lebens­wer­te Ver­än­de­rung unse­res All­tags und unse­res Umfelds steht hier im Vor­der­grund. Gemein­sam wol­len wir zei­gen, dass die sozi­al-öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on und damit ver­bun­den ein sys­te­mi­scher Wan­del nicht nur mög­lich und wich­tig ist, son­dern auch viel Spaß macht.

Mit dem Welt­acker als kul­tu­rel­le Begeg­nungs­stät­te und Lern­ort für alle Alters­grup­pen kann die Stadt Nürn­berg als Stadt der Men­schen­rech­te vor­bild­haft zei­gen, wie sich der urba­ne Raum in Gegen­wart und Zukunft gestal­ten lässt.
Wir freu­en uns schon sehr auf die Umsetzung!

Illus­tra­to­rin Titel­bild: Ange­la Hauber


Mit einem Welt­acker in Nürn­berg möch­ten wir auf unse­ren öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck auf­merk­sam machen, ein Bewusst­sein für fol­gen­de SDGs schaf­fen sowie einen Bei­trag zu ihrer Umset­zung leisten: