Auf ein Wort: Veronika Zucker zum Weltackerprojekt

Kooperationspartner aus der Kultur

Vero­ni­ka Zucker,
Cel­lis­tin Staats­phil­har­mo­nie Nürnberg

WENN MUSIK AUF FRUCHTBAREN BODEN FÄLLT

Die ver­hee­ren­den Pro­gno­sen für den Pla­ne­ten erfor­dern längst einen nach­hal­ti­gen und vor
allem bewuss­ten Umgang mit Res­sour­cen. Auch im Kul­tur­be­trieb wol­len wir Ver­ant­wor­tung über­neh­men und uns mit der The­ma­tik aus­ein­an­der­set­zen, denn gesell­schaft­li­che Trans­for­ma­ti­on und Wan­del von Denk­mus­tern und Ver­hal­tens­wei­sen ist ohne Kul­tur kaum mög­lich.

Kul­tur kann Keim­zel­le neu­er Ideen sein
und mit Spra­che, Bil­dern und Musik
rele­van­te The­men ver­ar­bei­ten und posi­ti­ve Visio­nen schaffen.

Foto­graf: Lud­wig Olah, Staats­phil­har­mo­nie Nürnberg.

Wir möch­ten durch Kon­zer­te regio­na­le und glo­ba­le Kli­ma­schutz­pro­jek­te unter­stüt­zen und tun dies auch als Grün­dungs­mit­glied des Ver­eins „Orches­ter des Wan­dels“, unter wel­chem sich mitt­ler­wei­le schon 22 deut­sche Berufs­or­ches­ter zusam­men­ge­schlos­sen haben, um Umwelt- und Kli­ma­schutz in ihren Kul­tur­auf­trag zu integrieren.

Schon seit 2020 ver­folgt die Staats­phil­har­mo­nie Nürn­berg das Ziel, kli­ma­fair zu arbei­ten. Um dies zu errei­chen, hat die aus Mit­glie­dern des Orches­ters bestehen­de Arbeits­grup­pe „PhilCO2“ eigen­in­itia­tiv umfas­sen­de Daten zu den Emis­sio­nen rund um die Orches­ter­ar­beit gesam­melt und eine CO2-Bilanz erstellt. Um die­se Emis­sio­nen zu kom­pen­sie­ren, unter­stüt­zen die Musi­ker vier aus­ge­wähl­te öko­lo­gi­sche Pro­jek­te, die auf unter­schied­li­che Wei­se CO2 spei­chern oder ein­spa­ren und dar­über hin­aus posi­ti­ve Effek­te auf Arten­viel­falt, Boden, Luft, Was­ser und Gesund­heit haben.

Die aus eige­nen Kräf­ten und finan­zi­el­len Mit­teln erwach­se­ne Initia­ti­ve wird dabei maß­geb­lich durch den För­der­ver­ein des Orches­ters „Freun­de der Staats­phil­har­mo­nie Nürn­berg e.V.“ unter­stützt. Die in die­sem Herbst gegrün­de­te „Initia­ti­ve nach­hal­ti­ges Staats­thea­ter“ wei­tet nun das The­ma Nach­hal­tig­keit auf das gesam­te Staats­thea­ter aus. Durch spar­ten­über­grei­fen­de Ver­net­zung erhof­fen wir uns noch mehr Gewich­tung und Auf­merk­sam­keit für die­ses Thema.

Im Rah­men unse­rer Recher­che und loka­len Ver­net­zung stie­ßen wir auf das Pro­jekt „ein Welt­acker für Nürn­berg“ und waren begeis­tert von der Idee, die­ses span­nen­de Pro­jekt in Nürn­berg lang­fris­tig zu eta­blie­ren. Ein Ort zum Ler­nen, Anfas­sen und Mit­ma­chen, auf dem glo­ba­le Zusam­men­hän­ge und die Aus­wir­kun­gen des eige­nen Kon­sum­ver­hal­tens erlebt und ver­stan­den wer­den kön­nen. Da möch­ten wir dabei sein und mit unse­rer Musik hel­fen, den Acker zu „kul­ti­vie­ren“. Viel­leicht sogar, um eine klei­ne Kon­zert- und Thea­ter­rei­he zwi­schen Wei­zen, Reis und Toma­ten zu ver­an­stal­ten und den Ort noch leben­di­ger zu gestalten.

Auf frucht­ba­re Zusammenarbeit!

Illus­tra­to­rin Titel­bild: Ange­la Hauber


Mit einem Welt­acker in Nürn­berg möch­ten wir auf unse­ren öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck auf­merk­sam machen, ein Bewusst­sein für fol­gen­de SDGs schaf­fen sowie einen Bei­trag zu ihrer Umset­zung leisten: