Cello trifft Tomate: die Staatsphilharmonie Nürnberg und der Weltacker

Mit­te Juli ver­kün­det die Staats­phil­har­mo­nie Nürn­berg in einer Pres­se­mit­tei­lung zur Auf­takt­ver­an­stal­tung “Wenn Musik auf frucht­ba­ren Boden fällt…”, dass sie CO2-neu­tral wird. „Mit dem Anstoß zu einem kli­ma­fai­ren und CO2-neu­tra­len Orches­ter unter­streicht die Staats­phil­har­mo­nie Nürn­berg vor Ort und über­re­gio­nal ihre hohe kul­tu­rel­le und gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung sowie Vor­bild­funk­ti­on, was den Schutz unse­rer Umwelt anbe­langt“, so die Gene­ral­mu­sik­di­rek­to­rin Joana Mallwitz.

Die Cel­lis­tin Vero­ni­ka Zucker ist Teil der Arbeits­grup­pe zur Initia­ti­ve CO2-Neu­tra­li­tät der Staats­phil­har­mo­nie: “Auf unse­rem Weg zu einer CO2 neu­tra­len Staats­phil­har­mo­nie haben wir sehr viel gelernt und recher­chiert”. Dabei stie­ßen sie über die Web­site der Inno­va­ti­on und Zukunft Stif­tung auf das Welt­acker-Pro­jekt. “Dass es hier in Nürn­berg eine Stif­tung gibt, die schon ein ande­res klei­ne­res Thea­ter auf dem Weg zu mehr Nach­hal­tig­keit unter­stützt hat und die gleich­zei­tig das Pro­jekt Welt­acker in Nürn­berg unter­stützt, hat mich total begeis­tert. Einen Welt­acker kann­te ich bereits von Über­lin­gen und so war ich natür­lich Feu­er und Flam­me bei dem Gedan­ken, dass es die­sen Welt­acker auch hier in Nürn­berg geben könn­te. Wir dach­ten sofort dar­an, dass wir mit unse­rer neu­en Aus­rich­tung und mit unse­rer Musik hel­fen kön­nen, die­sem wich­ti­gen Pro­jekt eine Büh­ne zu geben”, so Vero­ni­ka Zucker.

Von links nach rechts: Cel­lis­tin Vero­ni­ka Zucker, Solo-Eng­lisch­hor­nis­tin Annet­te Kie­se­wet­ter,
Initia­tor und Kla­ri­net­tist Mar­tin Möh­ler, Solo­brat­schis­tin Lisa Klotz.
Zusam­men mit Schlag­zeu­ger Chris­ti­an R. Wis­sel (nicht im Bild) bil­den sie die Arbeits­grup­pe zur Initia­ti­ve zur CO2-Neu­tra­li­tät der Staats­phil­har­mo­nie Nürnberg.

Die Idee ist nicht nur, auf der Eröff­nung zu spie­len. Wie beim Welt­acker in Über­lin­gen könn­te sich auch auf dem Welt­acker in Nürn­berg eta­blie­ren, dass dort regel­mä­ßig Kul­tur statt­fin­det, von Musik bis Thea­ter. “Das könn­te Men­schen anzie­hen und wür­de den Ort noch leben­di­ger machen”, so Vero­ni­ka Zucker. Wir vom SDGs go local sind der­sel­ben Mei­nung und deswegen…

… freu­en wir uns sehr über die­se span­nen­de Koope­ra­ti­on,
die noch­mal ganz neue Aspek­te in unser Welt­acker-Pro­jekt bringt!
Toll, dass ihr an Bord seid!

Nun brau­chen wir “nur noch” den Weltacker…

Von links nach rechts: Solo-Eng­lisch­hor­nis­tin Annet­te Kie­se­wet­ter, Cel­lis­tin Vero­ni­ka Zucker,
Initia­tor und Kla­ri­net­tist Mar­tin Möh­ler, Solo­brat­schis­tin Lisa Klotz.

Die­se bei­den Foto im Bei­trag stell­te uns die Staats­phil­har­mo­nie Nürn­berg zur Ver­fü­gung; Foto­graf: Lud­wig Olah.
Das Bei­trags­bild ist von Simon Pau­ly. Vie­len Dank dafür!

Mit einem Welt­acker in Nürn­berg möch­ten wir auf unse­ren öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck auf­merk­sam machen, ein Bewusst­sein für fol­gen­de SDGs schaf­fen sowie einen Bei­trag zu ihrer Umset­zung leisten: